Mittwoch, 17. September 2014

Always.

Still after all this time I miss you... it hurts to think about all the stuff, that went more than just wrong. I'm so so sorry... I wish... I really wish there was a chance for me to express how much I'm regretting all of it. still I wake up at night in tears... still I dream of you... and still I wake up and cry cause you're not here. my whole body aches. I can't even think straight. everything feels like littles pieces of ripped paper...or shards of a broken mirror... I'm so sorry... why can't my hands stop shaking... why can't I just stop thinking about you and what happened....and of a way to make it alright.... without a solution... going in circles with no way out. still I...think it serves me right... it's some kind of revenge for what I did... and still I ask "what's forgiveness....?" what are lilies... still there's no answer... but I know... I'm feeling lonely... with every night, with every word including you, every tought of you, every memory and when visiting places from when you were close to me.... it pierces right through me... hopefully... this is what you wanted to show me... I'm so sorry...

Mittwoch, 13. November 2013

Be crazy!


Mittwoch, 11. September 2013

Face your fate.

Take care of your thoughts
Cause they'll become your words
Take care of your words
Cause they'll become your actions
Take care of your actions
Cause they'll become your habits
Take care of your habits
Cause they'll become your character
Take care of your character
Cause it'll become your fate...

...And we can't rule our fate - It rules us...


...we can only try to affect it and hope for a good ending...

Montag, 26. August 2013

Hell Sweet Hell.


"When you're standing in front of me, what do you know about the pain inside of me and what do I know about yours? And if I fell un my knees in front of you and cried and told you, what would you know more of me than about hell if someone told you it's hot and awful? That's why humans should stand in front of each other as reverently, as thoughtfully, as loving as in front of the gates of hell..."

~ Franz Kafka

Freitag, 5. Juli 2013

Federtanz.

Tanzen ist etwas tolles. Andere Leute tanzen zu sehen macht mich immer unglaublich traurig, dass sich meine Gruppe aufgelöst hat. Dann würde ich mir am liebsten die anderen Idioten schnappen und dazu bringen uns wieder zusammen zu raffen. Aber das wird wohl nie passieren. Trotzdem gehört es irgendwie zu mir, schließlich habe ich es 15 Jahre lang gemacht. Vielleicht nicht so professionell und gut wie andere, aber ich hatte Spaß und ich denke das ist wichtig. 

Andererseits gibt es Menschen denen sieht man beim Tanzen zu und möchte lieber Beobachter bleiben, damit einem nicht der kleinste Moment entgeht. Bisher kannte ich nicht großartig nennenswerte Tänzer mit Namen, aber ich denke nun habe ich da wen gefunden, dessen Name mir definitiv im Gedächtnis bleiben wird, da das was er da tut viel mehr als "einfach nur tanzen" ist. Es ist Kunst. Kunst in einer so wunderschönen Form, dass man sie einfach schätzen muss. Es geht gar nicht anders, weil man eine völlig andere Welt betritt. Wenn ich ehrlich bin fehlen mir die Worte dafür es zu beschreiben, aber ich denke man braucht auch gar keine Worte, man muss es einfach nur sehen. Wahnsinns Künstler. Unglaublich viel Gefühl. Wer es sich entgehen lässt, bringt sich um einiges - seht selbst.

Dennis Mac Dao - Federtanz


Vielleicht ist es ein wenig ungewöhnlich, dass ich einen Blogeintrag über ein solches Thema verfasse, aber es lässt mich einfach gerade nicht mehr los. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Künstler wie er es weit bringen wird. Einen Fan hat er schonmal definitiv dazu gewonnen...

Dienstag, 2. Juli 2013

Never forget...






I survived myself. 
There's nothing anybody could do to me, that I haven't already done to myself.

~Joji Viktor Grey

Sonntag, 30. Juni 2013

Daily Reminder.


Dienstag, 19. Februar 2013

Mein Spiegelbild.

Ich habe einen Fehler gemacht. Nein wahrscheinlich sogar tausende. Aber... eine Sache war besonders falsch. Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Einen sehr schönen Traum. Einen der mich an vergangene Zeiten erinnert hat und daran was ich verloren habe. Etwas das ich gern wieder zurück hätte. Je mehr Monate vergehen, desto weniger werden diese Gedanken...jedenfalls habe ich es das gehofft. Aber so ist es nicht. Ich nage noch genauso daran wie vor beinahe einem Jahr. Es ist immernoch genauso schlimm. Manchmal denke ich sogar es wird schlimmer. Ich habe inzwischen einiges gelernt aus den alten Fehlern. Wahrscheinlich ist es jetzt zu spät dafür. Ich weiß wie nachtragend Du sein kannst. Aber ich vermisse Dich noch immer so unendlich... Ich hab so viel Mist gebaut. So viel verfluchten Mist. Wahrscheinlich ist es dir egal und du verschwendest keinen Gedanken mehr an das was war. Aber ich tus. Eigentlich jeden Tag. Es ist nichts mehr so wie es mal war. Wahrscheinlich wird es nie wieder genauso sein. Aber trotzdem wünsche ich mir nichts mehr als dass es sowas wie eine Chance darauf gäbe alles wieder hinzubiegen was ich verbockt habe. Wir haben uns gegenseitig sehr weh getan. Ich Dir wahrscheinlich mehr als Du mir. Dazu hatte ich kein Recht. Es tut mir so leid. Oft denke ich darüber nach einfach anzurufen, aber dann ist da die Angst, dass Du nicht rangehst oder auflegst wenn Du hörst, dass ich es bin. Es ist ein wenig wie dieser Traum von letzter Nacht. Etwas das man nicht erreichen kann, weil es in weite Ferne gerückt ist. Ich weiß, dass es meine eigene Schuld ist, aber denoch fehlst Du hier so sehr. Ich weiß nur eins. Hätte ich noch ein einziges mal die Chance dazu... ich würde Dir nie wieder so wehtun. Nie wieder. Zur Zeit ist hier alles im Umbruch, weißt Du? Vieles hat sich verändert und ich habe sehr viel nachgedacht. Ich habe auch etwas getan, was Du vielleicht nicht für möglich halten würdest. Ich habe gelernt über diese Sache zu reden. Nicht mit Dir. Sondern mit anderen Menschen. Merkwürdig, oder? Gerade ich, wo ich doch sonst nie den Mund aufbekomme. Aber ich habs hingekriegt und sogar geredet wie ein Wasserfall. Vielleicht bin ich sogar einigen damit sehr auf den Keks gegangen, aber ich dachte ich würde platzen wenn ich nicht rede. Ich habe neue Leute kennen gelernt. Leute die mir ziemlich ans Herz gewachsen sind, aber niemand wird Dich jemals ersätzen. Ich erzähle viel von Dir. Ernstes und lustiges. Ich habe lange versucht alles einfach tot zu schweigen und zu hoffen dass es dann leichter wird, wenn ich alles von mir weg schiebe. Aber so war es nicht. Auch jetzt ist es noch nicht leichter, aber es tut gut einfahc drauf los zu reden wenn mir der Sinn danach ist. Oft frage ich mich ob Du jetzt glücklich bist. Was Du wol machst und ob Du immernoch so viel spaß mit Deinen Leuten hast. Manchmal muss ich schmunzeln wenn ich das Wort "Regenschirm" benutze oder jemand von "Schweizern" redet. Immer wenn ich in der Nähe bin fahr ich an der Schule vorbei. Einfach so, der Erinnerungen wegen. Bild dir ruhig was drauf ein. Da waren viele Menschen in meinem Leben und ich weiß, dass nach solch einem Krach meist alles anders ist. Die Sache mit Motte damals hat es mir gezeigt. Aber dennoch sind alle Menschen die ich irgendwie verloren habe, kein Vergleich zu Dir und ich wünschte ich könnte Dich wiedersehen. 

 
Du bist ich, ich bin Du. Mein Spiegelbild. Es tut mir leid.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Undankbares Kind.

Wo ist die Zeit geblieben? Nur noch sechs Wochen bis der neue Job startet. sechs Wochen Zeit um unzählige dinge zu klären, zu beantragen, zu besorgen, zu erledigen. sechs Wochen Zeit zum umziehen. Aber wohin? Mein Plan zu K. zu ziehen zerschmilzt zu einem Haufen Brei. Keine Förderungen. Kürzungen. Scheiß Geld. Allein sein... wieder allein. Ich hasse allein sein. Und ich liebe es.
Meine Mutter spricht nicht mehr mit mir. Weil ich geheult hab. "Jetzt weint sie schon wieder...ist ja immer der letzte Ausweg." Der letzte Ausweg. Auf die Frage was das heißen soll, ob sie denkt ich tu das damit sie Mitleid hat ging sie wütend weg und sagte es wäre klar gewesen, dass ich nichts alleine durchziehe. Dass ich meinen Scheiß alleine regeln soll. Weil sie ja scheinbar alles für mich tun und ich ein undankbares Kind bin. Dabei... habe ich meine neue Stelle alleine gesucht. Herumtelefoniert mit Betrieben, Ausbildungsberatung. Mich vorgestellt, beworben. Mich mit meinem Chef herumgeschlagen. Kilometerweit gefahren und es zu einem Probearbeiten gebracht. Mit einer Zusage für die Stelle. Arzttermine gemacht. Wieder herumtelefoniert und mich so gut es ging informiert über Ausbildungsbeihilfe. Und nebenbei versucht für meine Freunde da zu sein. Ich hab so viel da hereingesteckt und nun werde ich behandelt wie ein undankbares Kind. Der letzte Ausweg...
Wenn sie wüsste, wie ich es hasse zu heulen. Dass ich manchmal wünschte es wäre wie früher, als ich es nicht konnte...oder nur sehr selten. Mitten in der Nacht, wenn niemand da war um es zu sehen. Ich...bin nicht undankbar. Ich will nur nicht zwischen den Stühlen stehen. Nicht K. bei ihnen in Schutz nehmen müssen. Und sie bei K. Weil sie sich gegenseitig die Schuld geben. Sich nicht mögen. Alle zerren an mir. In verschiedene Richtungen. Ich frage mich wann ich durchbreche und ob man dann zufrieden ist. All der Mist der in ein winziges Zeitfenster gequetscht werden muss ist schon genug. Es geht so sehr an die Substanz. Wenn man auf Autopilot stellt und nur noch handelt, ist es leicht. Aber immer wieder kommen die Gedanken und die Zweifel, ob ich das alles schaffen kann. Ob es falsch ist zu hoffen dass alles voran gehen wird. Das sich etwas ändert und es eine Perspektive geben wird. Ob es falsch ist daran zu zweifeln, dass es eine geben wird. Wie das alles sein soll, so alleine. Wie der neue Job werden wird. Ob ich das Jahr überstehen kann. So viele Sorgen. Man drängt auf Antworten, aber was soll ich sagen? Was antworten? Was tun? Allein sein? Zu K. gehen? Stress mit meinen Eltern ertragen? Allein sein? Ich hasse den Alltag. Den ewigen Kreislauf der durch nicht unterbrochen wird. Das die Zeit zu schnell vergeht, wenn man nicht gerade einer Pflicht nachgeht. Wo ist die Zeit? Natürlich freue ich mich über den neuen Job, aber es macht mir auch Angst. Zur Zeit bin ich nicht einmal ich. Eine abgelaufene Existenz auf dem Papier. Wie ein Datum doch darüber entscheiden kann, ob man existiert oder nicht. Mein Datum ist abgelaufen und ich muss warten, dass man mir ein neues gibt. Ein neues Zeitfenster in dem man leben darf, bis auch dieses abläuft und man wieder zu einem Nichts wird. Ob man sich selbst so leicht neu erfinden kann? Aber bin ich wirklich so anders als damals mit 16? Mein Kopf ist immernoch voll und doch leer. Nur sind die Gründe nun andere. Oder sind esnoch immer die selben und sie haben sich nur auch neu erfunden? Ich glaube ich heule mehr. Habe aber weniger Autoaggressionen. Vllt bin ich doch anders - augenscheinlich. Aber der Kern bleibt immer gleich verkorkst. Ein undankbares Kind mit dem man nicht reden kann. Das wird es wohl sein...


Donnerstag, 12. April 2012

Untermieter.

Wie lange geht das eigentlich schon so, dass man sich fühlt als sei man nur ein lästiger Untermieter, dort wo man eigentlich Zuhause ist... oder sein sollte. Wie lange fühlt es sich eigentlich schon so an, dass man gar nicht Zuhause ist? Man steht auf, fährt zur Arbeit, kommt nach hause, isst was, schläft, steht auf, fährt zur Arbeit, kommt nach hause, isst was, schläft, steht auf....
An den Wochenenden bin ich sowieso nie da. Nur wenns sein muss. In der Woche komm ich eigentlich nur zum Schlafen. "Warum ist es so unordentlich?" "Warum räumst du nicht mal auf?" Wozu? Wozu einen Raum aufräumen, in dem ich mich kaum aufhalte? Warum putzen? Alles schön machen? Damals sagte sie, weil ich so durcheinander bin ist mein Zimmer es auch. Meine Verfassung würde sich im Chaos wiederspiegeln. Warum gilt das heute nicht mehr? Warum ist es heute automatisch pure Faulheit? Weil es in ihren Augen keinen Grund gibt, warum es mir schlecht gehen sollte. Keinen Auslöser auf den sie die Schuld schieben kann. Also ist es Faulheit.  Wenn man sich gleich verkriecht wenn man nach hause kommt, ist es Desinteresse. "Du hängst ja nur vor dem scheiß Kasten. Immer nur Internet" Ja warum? Als ich 15 war, habe ich es versucht zu erklären. Du wolltest es nicht hören. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Man sieht nur was man sehen will. Was bequem ist. Nicht die Wahrheit. Die Wahrheit wäre kompliziert. Unangenehm. Ich habe mit 12 aufgehört zu glauben Dinge lassen sich damit klären, einfach darüber zu reden. Nicht mit dir. Ich habe zu oft gehört, dass ich schuld bin. Nicht gut genug. Wenn es keine Worte waren, dann Taten. Mimik. Gestik. Ich passe nicht dazu. Hab nie dazu gepasst. Auf der Taufe meiner Schwester wurde ich nichtmal als Familienmitglied genannt. Nur ein Anhängsel. Seit ich 13 war, ist dieses falsche Lächeln in mein Gesicht gemeißelt. Immer und zu jeder Zeit. Ist schon okay. 
Heute mit 21 ist es im Grunde noch immer das selbe wie damals. Ein einziges Wort kann mich immernoch so viel mehr verletzen, als es irgendeine Waffe jemals könnte. Immernoch knabbere ich an Dingen die niemanden interessieren, oder die man nicht sehen will. Aber heute ist noch etwas anders. Heute stehe ich der Wahrscheinlichkeit gegenüber, meinen Job wahrscheinlich zu verlieren und dem Zeitdruck eine Stelle zu finden, bei der ich meine Ausbildung beenden kann. Das geht wohl nur wenn ich ausziehe. An den Niederrhein. Zu K. Sie mögen K. nicht. "K. braucht hier nicht mehr anzukommen" "K. wird sich niemals ändern."...

"Du gehört nicht mehr dort hin. Du gehörst hier her."

Ja. Ich denke es ist die Wahrheit. Aber... die Wahrheit wollte man nie sehen. Nie hören. Weil sie kompliziert ist und unangenehm. Man hat immer nur gesehen was man sehen wollte. Man wird die Wahrheit hassen...
Fearless fürchtet sich.

Donnerstag, 29. März 2012

Emotionsloser Stock.

Verstehst du mich nicht, oder willst du mich nicht verstehen? 
Hat es überhaupt eine Bedeutung? 
Was auch immer. 
Ich werde mich wohl mit dieser abgekacken scheiße abfinden müssen. 
Führt ja scheinbar kein Weg dran vorbei. 
Es ist mehr als nur schade, dass wir nicht mehr richtig reden. 
 Du bist fremd - ganz plötzlich. 
Wer bist du überhaupt? 
Was soll das alles? 
Emotionsloser Stock. 
Einfach nichts. 
 Alles fürn Arsch. 
Whatever... 
Ich halte den Mund. 
Ich sage nichts mehr. 
Was soll ich auch noch sagen? 
Reden willst du ja nicht. 
Ich halte den Mund. 
Ist schon gut.

Dienstag, 20. März 2012

Der letzte Hilfeschrei.


Es ist Angst.
Einfach Angst.
Angst.
Angst in euren Herzen.
Angst in eurem Kopf.
Angst.
Begreift es.
Steht auf.
Wehrt euch.
Diese Angst muss fallen.
Diese Angst muss stürzen.
Ihr seid Menschen.
Kraft lebt in euch.
Angst.
Angst lebt in euch.
Will raus.
Angst.

Sonntag, 11. März 2012

Aus 30 Minuten mach 5 Stunden.

Schon wieder einen wertvollen Tag verschwendet. Der einzige Tag meines Wochenendes. Mit herumbasteln an einem Messheftchen für L.s Kommunion. Wäre alles nicht schlimm, wenn man mir durch sinnloses Gerede nicht so viel Zeit gestohlen hätte. Man erklärt sich bereit dazu, zu helfen und doch ist es nicht gut genug und man nörgelt nur herum. Mama meint zwar B. hat das ganze nicht so gemeint und sie wäre eben so, aber trotzdem ärgert es mich. Allein deswegen weil etwas das höchstens ne halbe Stunde in Anspruch genommen hätte mich nun fast 5 Stunden, meines einzigen freien Tages gekostet hat. Zum kotzen. Aber trotzdem nichts Neues. Scheiße. Immer das selbe. Gleich kann ich schon schlafen gehn, um morgen wieder einen Tag im Gewächshaus zwischen Frust und Pflanzen zu verbringen.

Was ist Motivation?
Und wo kann ich es herunterladen?


Donnerstag, 8. März 2012

Hirntod.

Vergiss es einfach. Du bist sowieso nicht gut genug. Für nichts. Ist mir egal. Die Woche ist sowieso gelaufen. Samstag wieder Arbeit. Wochenende im Arsch. Alles egal. Was solls. Vorbei. Wieder eine Woche. Warten. Hoffen sie geht schnell vorbei. Enttäuscht werden. Wieder rumgekickt werden. Wieder heulen. Allein sein. Scheiße. Angekackt werden. Von allem. Und jedem. Den Mund halten. Müde sein. Nicht wissen warum man aufstehen sollte wenn der Wecker klingelt. Ach ja. weil man muss. Vorwürfe. Uralte. Neu verpackt. Beleidigungen. Degradiert werden. Stille. Zu viel denken. Keine Antworten finden. Hoffen dass niemand reinkommt wenn an Rotz und Wasser flennt. Warum? Keine Ahnung. Ist auch egal. Interessiert nicht. Ändert nichts. Achterbahn zwischen Depression und Aggression. Wen interessierts. Halt den Mund und tu was man von dir erwartet. Nicht nur auf der Arbeit. Lächle nett und guck nicht so "böse". Lächle damit niemand nachfragt. Lächle wenn dich jemand anspricht. Nur aus Gewohnheit. Ins Gesicht gemeißelt. "Du schaffst das schon." Ja. Weil ich muss. Erwartungen. Viel zu hohe. Wieder Vorwürfe. Wer entschuldigt sich? Ich will nicht. Ich will nicht mehr. Kein dummer Hund sein, der brav Stöckchen holt. Ich will allein sein. Aber ich hasse allein sein. Man schenkt mir eine Rose. Es ist nett. Aber trotzdem freue ich mich nicht richtig. Eine Pflanze. Ich brauch nichts geschenkt. Warum auch? Man gibt mir einen Stein. Einen kleinen Kieselstein. Der ist sehr viel wert. Weil er an einen lieben Menschen erinnert. Bringt mich trotzdem zum heulen. Hock mich zwischen den Tischen auf den Boden. Versuche den Mund zu halten. Lenk dich ab. Denk an was anderes. Aber woran denn? Werd aufgeschreckt vom Geräusch des Golfs. Bin gleich wieder auf den Beinen. Warte ab. Wenn jemand kommt und etwas fragt, antworte freundlich. Lächle. Dann geht er wieder weg. Es ist gut so. Du musst nicht so tun als wäre alles normal. Es ist niemand da. Niemand sieht es. Aber alles ist falsch. Nichts ist richtig. was ist richtig? Nichts. Lenk dich ab. Nein. Man will dich nicht. Langweilig. Vergiss es. Es hat keinen Sinn. Meine Knochen tun weh. Ich bin müde. Träume zu viel. Interessantes. Aber auch das woran man nicht denken will. Erst recht nicht im Schlaf. Erholsamer Schlaf. Von wegen. Reiß dich zusammen. Vergiss es. Hat doch keinen Zweck. Halt einfach den Mund. Das funktioniert gut. Nur noch ein bisschen. Die Zeit geht nicht vorbei. Dann rast sie doch. Und es ist spät. Vorwürfe. Uralte. Neu verpackt. Schlechtes Gewissen. Gute Nacht.

Dienstag, 6. März 2012

Homeward.


The hallowed lands so far behind
As fleeting dreams still linger
Like distant voices through the rain
Like grains of sand cast from my hands

The picture fades, the light recedes
The sound is lost in whispers
My recollections once clear and pure
Now distant lights that dim with time

I never thought I'd go this far
Without a star to cross the seas
So far from shores I'd left behind
Still far from shores I've yet to reach

I try to find the strength I need
To calm the doubts in my belief
With the will, I know my heart won't break

And if I have strength, then I've belief
If I have love, my heart still beats
Here under stars
Far from home

Sonntag, 4. März 2012

Sonntagsgedanken.

Es ist nicht gerade angenehm an einem Sonntag Abend Zuhause zu sitzen und zu wissen am nächsten Morgen muss man zur Arbeit, obwohl man erst Samstag dort war. Es ist furchtbar nicht dorthin zu wollen, weil man weiß, dass man nieder gemacht wird. Es ist ätzend jeden Tag zu denken, man würde am liebsten alles hinschmeißen, nur wegen einer einzelnen Person, aber 1 1/2 Jahre in den Wind schießen wäre dumm. Deswegen tut man es nicht. Man nimmts in Kauf, dass man jeden Morgen hofft, das Auto dieser Person nicht zu sehen, weil es bedeuten könnte, dass man ihr nicht begegnen muss. Aber selbst wenn es nicht dort steht, kann es immernoch sein, dass es innerhalb der nächsten 2 Stunden in die Einfahrt fährt und damit das Bedürfnis irgendetwas durch die Gegend zu werfen, weckt. Wirklich erschreckend wie sehr eine Person einem alle Motivation rauben und einem alles was man irgendwie an seinem Beruf mag schlecht machen kann. Schön, dass alle meiner Meinung sind, dass es das letzte ist wie er sich verhält und dass meine Angelegenheiten ihn nen Scheißdreck angehen. Aber warum sagt dann niemand was? Warum nimmt einen Niemand in Schutz? Ich muss den Mund halten, weil ich erstens nur eine Auszubildende bin, und weil ich wenn ich mich aufrege dazu neige schonmal was ziemlich asoziales zu sagen. Das wäre schlecht. Also bin ich still. Versuch mich zu verteidigen, oder zu rechtfertigen. Und stehe weiterhin jeden Morgen mit dem Gedanken "Och nein verdammt." auf. Die Motivation zu überleben? "Nur noch 1 1/2 Jahre, dann ists vorbei." Wenn P. da ist, ist es nicht ganz so schlimm, weil ich nicht allein bin. Wenn S. zwischendurch auftaucht ist es schon beinahe ok. Aber Montags und Mittwochs bin ich allein und kriege die geballte Ladung ab. Ich könnte jetzt schon kotzen, aber was soll ich machen? Ich werf die investierte Zeit nicht weg. Bestimmt nicht. Trotzdem nervt es. Gäbe es sowas wie einen Lichtblick, wäre es in Ordnung, aber ich weiß, dass es in nächster Zeit wieder nur immer schlimmer werden wird, weil durch die bevorstehende Saison, die tage an denen dieser Kotzbrocken anwesend ist denen an denen man seine Ruhe hat überwiegen. Naja dran ändern kann man wohl nichts. Also heißt es wiedermal Zähne zusammenbeißen und so gut es geht auf Durchzug stellen. Nur fällt mir genau das immer schwerer. Ich bin nicht mehr sehr gut darin solche Dinge zu ignorieren. Vielleicht weil man mir zu oft gesagt hat, dass ich nicht gut genug für etwas sei, schuld und irgendetwas wäre, oder einfach nur insgesamt ein totaler Fail bin. Naja was solls. Ich sollte mich wieder daran gewöhnen. Ändern wird es sich sowieso nicht. Also heißt es morgen von neuem: "Wenn einem die Scheiße bis zum Hals steht sollte man nicht den Kopf hängen lassen." Hoffentlich probiert P. wirklich eine Art Voodoo aus und schafft mir dieser Pest vom Hals, das wäre wirklich schön. Reines Wunschdenken, aber immerhin bringt man dadurch wenigstens sowas ähnliches wie ein Lächeln zu Stande.

Freitag, 2. März 2012

Das Vögelchen.

"Du hast dich verändert in letzter Zeit. 
Du bist wie ein Vogel der aus seinem Käfig gelassen wurde
...und gleich gegen die nächste Wand geflogen ist."
Dieser dumme Vogel wollte schon immer fliegen. Vielleicht sind seine Flügel nicht dafür gemacht. Er versucht es immer wieder, aber immer wieder stürzt er ab oder er eckt irgendwo an. Der Käfig ist vielleicht offen, aber das Fenster ist es nicht. Der Vogel ist nicht frei. Er flattert von Tisch zu Schrank, von Stuhl zur Gardinenstange. Tag für Tag. er kann sich die Welt da draußen ansehen, aber er ist kein Teil von ihr. Das Fenster ist zu. Es wäre in Ordnung wenn hin und wieder ein anderer Vogel vorbeikäme, sich auf das Fensterbrett setzte und einfach ein wenig dort bliebe, auch wenn man durch die Glasscheibe getrennt ist. Es wäre nicht so schlimm. Aber alle Vögel sind irgendwo in weiter Ferne. Er kann sie sehen, aber sie bemerken ihn nicht. Falls doch einmal einer vorbei kommt, sind es meist große Raubvögel, die ihn fressen wollen. In diesem Fall schützt die Scheibe das Vögelchen. Manchmal ist es froh darum, weil es Angst vor diesen großen Vögeln hat, aber nicht allzu selten würde es alles dafür geben dort draußen zu sein und um sein Leben zu flattern. Es wäre gefährlich, aber er wäre frei. Aber im Grunde genommen ist es okay. Er kann dort leben. Nur wäre ein wenig Gesellschaft sehr schön. Nur hin und wieder für eine Weile. Jemand der erzählt was dort draußen passiert. Aufregende Geschichten von Orten jenseits dem was er vom Fenster aus sehen kann. Das wäre gut. Und selbst wenn man das Fenster öffnen würde und er nach draußen könnte, würde er wahrscheinlich immer wieder dorthin zurückkehren, weil es trotz allem sein Zuhause ist.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Tired like Snorlax.

Oh my god. What a crappy day. But at least one thing was good about it.
Need some sleep now. And some painkillers.

Montag, 27. Februar 2012

So Sick.

Thanks to Morindil I'm currently addicted to this song.


He said it sounds like hardcore mixed up with Katy Perry on cocaine.
Guess I need and audiotherapy right now.

Alltagskotze.

Es ist immer wieder wunderschön, wenn ein Montag damit beginnt, eine der Personen zu sehen, die man von allen Menschen auf der Welt am sehnlichsten steinigen möchte. Es ist immer wieder schön, wenn man auf ein "Guten Morgen" nichtmal eine Antwort bekommt, dafür aber weiß, dass es nur eine frage der Zeit ist, bis man wegen irgendetwas verbal erbarmungslos kopfüber in den Erdboden gerammt wird wie ein Zaunpfahl. Heute war es die Tatsache, dass ich drei Wochen krank geschrieben war, weil ich mit einem Gipsarm wohl weder autofahren nocht arbeiten kann. Man sprach mir quasi das Recht ab eine Sehenenscheidenentzündung haben zu dürfen. Ich sei nicht für den Beruf geeignet, ich hätte keine Lust zu arbeiten und würde deswegen ständig fehlen. Im Dezember ja auch schon wieder. Natürlich habe ich so wenig Lust zu arbeiten, dass ich nur um eine Woche Zuhause bleiben zu können erstmal ein Auto zu Schrott fahre. War ganz klar alles eiskalt berechnet. Also wirklich. Ich weiß nicht was in den Köpfen mancher Menschen vorgeht. Was meinen solche Menschen sich herausnehmen zu dürfen? Den Chef spielen, wenn man nichtmal mehr Arbeitgeber ist, Blödsinn dahinreden von dem meine keine Ahnung hat, weil man 90% der zeit nichtmal anwesend ist. Was ist das? Versteckte Kamera? Leider habe ich keine Lust auf solche Spielchen. Man hat mir zu oft gesagt, dass ich an allem schuld bin, zu oft versucht mich durch den Fleischwolf zu drehen, mir zu oft den schwarzen Peter zugeschoben. Ich bin es leid den Sündenbock zu spielen. So schrecklich leid. Im ersten Moment machen mich solche Aktionen wütend. So wütend ich würde ihm am liebsten ins Gesicht kotzen, den ganzen scheiß hinschmeißen und ihm sagen dass er sich - wie sagt S. immer so schön? - "eine Möhren in den Arsch schieben und die verkackte Fresse halten soll". Wenn ich mich genügend aufgeregt und an irgendwelchen wehrlosen Pflanzen abreagiert habe, kommt die Phase in der man nur noch mit dem Kopf schüttelt über die geistige Armut die einem Tag für Tag auf dem Silbertablett serviert wird. Falls S. Auftaucht gehen wir in die Phase des "es ins Lächerliche ziehen" über. Das tut ganz gut. Man lacht ein wenig. Nach Feierabend reagiert man sich bei lauter Musik im Auto ab, um sich Zuhause nocheinmal nen richtig deftigen Abfuck zu schieben, wenn die Frage "Und wie wars heute?" fällt. Das Essen aus lauter Wut hineinschlingen, als hätte man seit 10 Jahren nichts mehr bekommen. Und schließlich endlich den "An"-Knopf des Laptops und somit den "Aus"-Knopf der Aggression drücken. Ne gute Playlist, ein bisschen Tumblr und man ist wieder halbwegs auf dem Teppich. Jedenfalls soweit, dass man Abends schlafen kann, um am nächsten Morgen mit dem Gedanken "Hoffentlich muss ich diese verdammte Fresse heute nicht sehen" aufzuwachen. Morgen ist Schule, also werde ich sie nicht sehen müssen, aber ansonsten ist und bleibt es immer die gleiche Alltagskotze.